Dreißig Millionen Tonnen Plastik landen jährlich im Meer


Mikropartikel in der Zahncreme. Bild: zahnarzt-herne.blogspot.de/
Mikropartikel belasten die Ozeane und werden zur Gefahr für die Lebewesen dort, wie eine neue Studie zeigt.

Von Julia Huber|greenpeace magazine

Insgesamt dreißig Millionen Tonnen Plastik landen pro Jahr im Meer. Davon stammen allein 3,4 bis 5,7 Millionen Tonnen aus Europa. Das zeigt eine Studie für das Umweltbundesamt. Der Müll schwimmt vor allem in Form von Mikropartikeln durchs Meer.

Mikropartikel aus Polyethylen sind hierzulande vor allem im Badezimmer anzufinden: Sie stecken in der Zahnpasta, im Shampoo und im Rasierschaum, im Peeling, im Duschgel und im Lippenstift. Die Partikel machen Kosmetika schön zähflüssig und sorgen für eine gute Deckkraft. Etwa 500 Tonnen Mikropartikel werden jährlich in der deutschen Kosmetikindustrie eingesetzt.

Weil die Partikel zu klein sind, um von Kläranlagen aus dem Wasser gefiltert zu werden, gelangen sie über den Abfluss durch die Kanalisation in die Flüsse. Diese tragen sie bis ins Meer. Diese Art von Plastik nennen Forscher primäre Mikropartikel.

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