Trennung nach Religion? Was Praktiker sagen


Flüchtlinge in einer Turnhalle. Die Enge macht aggressiv. Foto: Peter Kneffel/dpa – Foto: dpa
Enge, Sprachprobleme, Wut: Die Probleme in Flüchtlingsheimen sind vielfältig. Gewalt unter Asylsuchenden nährt Vorurteile. Wie gehen die Menschen vor Ort damit um?

Von Andrea Dernbach, Elisa Simantke, Josefa Raschendorfer|DER TAGESSPIEGEL

Mit der Zahl der Flüchtlinge wächst auch die der gewalttätigen Auseinandersetzungen in den oft provisorischen und überfüllten Erstunterkünften. In der Nacht zum Donnerstag meldete allein die Hamburger Polizei drei Großeinsätze wegen handgreiflicher Streitigkeiten und Schlägereien.

Auch während der Bundestagsdebatte um die Verschärfung des Asylrechts spielte das Thema eine Rolle: Die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt verwies auf die Enge der Unterkünfte. Auseinandersetzungen seien „unvermeidlich“. Das geänderte Gesetz schreibt nun sogar vor, dass Asylbewerber sich ein halbes Jahr lang in Sammelunterkünften aufhalten müssen.

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