Vatikan bestraft schwulen Priester nach Coming-out


Krzysztof Charamsa (links) mit seinem Partner Edouard am 3. Oktober 2015 in Rom © Tiziana Fabi/Getty Images
Ein Mitarbeiter des Vatikan hat sich zu seiner Homosexualität und seinem Partner bekannt und wirft der Kirche Homophobie vor. Die Reaktion kam postwendend.

ZEIT ONLINE

Der Vatikan hat einen polnischen Priester von seinen Aufgaben entbunden, der sich am Samstag in zwei Interviews zu seiner Homosexualität bekannt hatte. Der Geistliche Krzysztof Charamsa könne nicht mehr im Vatikan oder an den päpstlichen Universitäten tätig sein, sagte Sprecher Federico Lombardi. Der 43-jährige Pole arbeitete bisher unter anderem an der Päpstlichen Universität Gregoriana.

Er sei glücklich und stolz, ein homosexueller Priester zu sein, und er habe eine Liebesbeziehung mit einem Mann, sagte Charamsa dem Corriere della Sera (zur englischen Version des Interviews: hier). „Der Augenblick ist gekommen, dass die Kirche die Augen gegenüber schwulen Gläubigen öffnet und begreift, dass die Lösung, die sie vorschlagen, die völlige Abstinenz vom Liebesleben, unmenschlich ist.“ Er habe die Entscheidung zum Coming-out nicht getroffen, weil er mit seinem Lebensgefährten zusammenleben wolle. Sie sei in einer intensiven Auseinandersetzung mit der kirchlichen Lehre entstanden. „Die Kirche ist im Vergleich zu dem Wissen, das die Menschheit inzwischen hat, zurückgeblieben“, sagte Charamsa. „Es ist nicht möglich, noch weitere 50 Jahre zu warten.“

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2 Comments

  1. Es geht hier primär nicht um den Zölibat. Den hatte schon der Vorgänger des Christentums vor fast 4000 Jahren.

    Die Mithras Religion entsteht ab 1800 v.C. im persischen Baktrien, Zarathustra (630-553 v.C.) legt Details fest, das römische Militär nutzt sie 750 Jahre lang. Am 25.ten Dezember wird dem Gott Ahura-Mazda Sohn Mithras (Anahita) jungfräulich geboren. als Halbgott hat er 12 Apostel, 7 Sakramente, Sintflut, Abendmahl, keusche Priester, Auferstehung, Wunder von Saoschjant, jüngstes Gericht, Teufel Anromainyus, Taufe, Eucharistie mit Brot und Wein. Das Christentum hat bis auf Ortsnamen alles aus Sumer und Ebla kopiert wie Yah=Yahweh, A-da-mu=Adam, h’àwa=Eva, Ab-ra-mu=Abraham, Bilhah, Ish-ma-ilu=Ismael, E-sa-um=Esau, Mika-ilu=Michael, Sa-u-lum=Saul, Da-udum=David usw.

    Die Psychologin Marie Keenan sieht nach Befragung pädophiler Priester die sexualfeindliche Moral der RKK verantwortlich für sexuelle Abartigkeit. Diese Moral schafft sexuell Gehemmte, die pupertäre Entwicklung im Konflkt mit religiöser Dogmatik blockiert die Wandlung vom Kind mit „Doktor-Spielen“ zur 5 Jahre andauernden Anpassung des Gehirns zum Erwachsen, das Resultat sind psychopathologische Missachtung von Moral und Ethik, Empfindungsarmut.und Mangel an Sozialkompetenz. Laut RKK Dogmatik überwinden nur Gebete, Selbstkasteiung und innere Einkehr das sexuelle Verlangen.

    Ein Bericht des spanischen Kardinals Julián Herranz belegt viele Homo-Seilschaften im Vatikan reichen bis zum Papst. Sexuell Normale werden niemals Bischof, Kinder ficken und Pimmel lutschen garantiert Vollidioten die Karriere als Erzbischof oder Kardinal. Den 300-seitigen Bericht studiert Papst Ratzinger und dankt aus „Altersgründen“ ab. Ex-Priester David Berger belegt im Buch „Der heilige Schein“ die schwule Realität im Vatikan. Er lebt Wand an Wand mit seinem schwulen „Cousin“, der eine Talartunte ist. Papst Ratzinger hat dafür einen Sekretär. Nicht die Homosexualität ist das Problem, sondern das Vertuschen, Betrügen und Erpressen.

    Die Priester informieren sich wer eine Tunte ist, wo Strichbubies verkehren oder Homofeten in Saunaclubs stattfinden. Auf dem Monte Mario mieten die Priester heimlich Wohnungen für Homofeten. Der Pädophile Priester Don Riccardo Seppia hat HIV und ist drogensüchtig, seinen Telefonauftrag bei Priesterkollegen für Jungs unter 10 Jahren belegen den RKK Kinderhandel. Die Zeiten als RKK Priester mit Strichbubies beim Pimmel lutschen in Parks erwischt werden, die sind vorbei.

    Das römische Panorama Fernsehen berichtet von Feten homosexueller RKK Priester mit Escort-Tunten in speziellen Villen und Saunaclubs. Die Gottesdienstkongregation, das Staatssekretariat und weitere höchste RKK Kreise nutzen den Service bei 500 €/Stunde, das Leben im Vatikan mit ständigem Beten ist ja so langweilig. Ein Ex-Priester klagt über 9 Kollegen und den Ex-Polizisten Giuseppe Buonviso, deren Vermittlung von Schwulen und Minderjährigen bringt viel Geld ein. Die RKK schweigt wie immer wenn es kritisch wird.

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  2. Da überfordert er aber seine Vorgesetzten total. Die haben das Thema Zölibat noch lange nicht abgehakt und der kleine Lüstling kommt mit der Homo-Tür in´s Haus gefallen. Mutig aber auch ziemlich naiv. Ob sein zartes Seelchen, das was jetzt alles auf ihn zukommt so einfach wegstecken wird ? Behalten wir diese Tragikomödie einmal im Auge.

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