Bischofsynode: Reformkurs des Papstes auf dem Prüfstand


foto: ap photo/alessandra tarantino Der Papst und die Bischöfe bei der Eröffnung der Synode.
Im Vatikan hat die Bischofssynode zum Thema Familie begonnen. Die Konservativen machen gegen den Reformkurs des Papstes mobil

Von Dominik Straub|derStandard.at

„Für Gott ist die Ehe keine Utopie der Jugend, sondern ein Traum, ohne den seine Geschöpfe zur Einsamkeit bestimmt sind“, betonte Papst Franziskus am Sonntag im Petersdom zur Eröffnung der Bischofsynode. Er zitierte zudem aus dem Markus-Evangelium, wonach der Mensch nicht trennen dürfe, was Gott verbunden habe. Es wird sich erst weisen, ob der Papst mit diesem Bekenntnis zur Unauflöslichkeit der Ehe die Gemüter besänftigen kann – denn im Hinblick auf die Weltbischofsversammlung, die bis 25. Oktober dauert, ist die Stimmung in Rom angespannt. Österreich wird bei der Synode von Kardinal Christoph Schönborn, dem Feldkircher Bischof Benno Elbs und dem Wiener serbisch-orthodoxen Bischof Andrej Cilerdzic vertreten.

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1 Comment

  1. Nach der gefaselten Aussage von F1 sind demnach alle Kleriker prinzipiell zur Einsamkeit bestimmt. Manche, besonders stark ausgeprägte Neurotiker unter ihnen, sollen sich sogar krampfhaft dieser sexualasketischen Bestimmung fügen. Anderen wiederum steht ja genügend „Material“ zur bewältigung ihrer Einsamkeit zur Verfügung. Von Freudenmädchen und Lustknaben, über Haushälterinnen, hin bis zu minderjährigen Messdienern und sonstigen leicht- und gutgläubigen, religiotischen Psycherln. Welcher dieser scheinheiligen Brüder sollte ernsthaft an einer Änderung seiner, fast schon paradisischen Lebensumstände interessiert sein? Reformkurs der katholischen Kirche? Lachplatte! Wie alles von denen, reine Augenwischerei .

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