Gasgetriebene Minifähren gegen Blutungen


Ein Kalziumkarbonat-Partikel gibt Gasblasen ab und bewegt sich dadurch vorwärts. © James Baylis
Sprudelnde Lebensretter: Forscher haben ein neuartiges Mittel gegen schwere Blutungen entwickelt. Es besteht aus winzigen Partikeln, die von Gasbläschen angetrieben, selbstständig stromaufwärts in Wunden und verletzte Ader einwandern. Der Clou dabei: Werden diese Partikel mit Gerinnungsmitteln beladen, stoppen sie selbst schwere Blutungen, wie Versuche mit Mäusen und Schweinen ergaben.

scinexx

Unkontrollierte Blutungen sind lebensgefährlich. Lassen sie sich nicht rechtzeitig stillen, droht der Patient am Blutverlust zu sterben. Das Problem dabei: Gerade bei starker Blutung werden gerinnungshemmende Mittel einfach weggespült, hier hilft daher meist nur simpler Druck, bis die Ader abgeklemmt oder genäht werden kann. Auch ein erst vor kurzem entwickelter Biopolymer-Schaum kann helfen, das Blut mechanisch zu stoppen.

weiterlesen