„Die Hälfte der Priester im Vatikan ist schwul“


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Der Theologe David Berger hat als Dozent für den Vatikan gearbeitet – bis er sich als schwul outete. Im Interview erzählt er, dass es gar nicht so schlimm sein, als Priester schwul zu sein – so lange man es nicht sagt.

Von Alica Müller|stern.de

Der Priester Krzysztof Charamsa ist nicht der erste Mann im Vatikan, der sich als schwul geoutet hat. Der Theologe David Berger lehrte an der Päpstlichen Akademie und war Herausgeber der katholischen Monatszeitschrift „Theologisches“ – bis er sich vor fünf Jahren in einem Zeitungsinterview outete. Seitdem war er unter anderem Chefredakteur des schwulen Lifestylemagazins „Männer“ und arbeitet mittlerweile als freier Journalist. Er ist sich sicher: „Ungefähr die Hälfte der Priester im Vatikan ist schwul.“

Herr Berger, Sie haben selbst jahrelang im Vatikan gearbeitet. Ist Krzysztof Charamsa als schwuler Priester ein Einzelfall?

Nein. Der Anteil der schwulen Männer unter den katholischen Priestern ist generell überdimensional hoch. Im Vatikan habe ich es so erlebt, dass die Zahl noch mal deutlich höher ist.

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2 Comments

  1. Rolo
    Es sind nicht nur Priester und nicht nur sexueller Missbrauch
    In Montana werden 2014 Dutzende Nonnen katholischer Schulen des Missbrauchs an 105 Kindern in Hunderten Fällen angeklagt. Die RKK beschäftigt gut 33% der bekannten Täter weiter, im Vergleich mit 2008 steigt der sexuelle Missbrauch.

    Nebst den 50% schwulen und 3-15% pädophilen RKK Priestern von total 415.000 sind 25-33% heimlich Vater, das Bistum zahlt gegen ein Schweigegelübde die Alimente. Priester Kinder haben im all-gütigen Christentum keine Rechte. Weitere Laster von 10% der RKK Priester sind Spielsucht, Alkoholismus, Medikamentensucht sowie Waffen- und Drogenhandel. Priester Simon Reynolds zweigt 30.000 € aus Dienstleistungen seiner Kirche für sich selber ab;

    Bischof Walter Mixa prügelt Kinder, besäuft sich auf Kosten von Waisenhäusern und vergeigt dummdreist beim Schmuggeln 400.000 DM. Der Finanzchef der römischen Basilika Bronislaw Morawiec zweigt 200.000 € für Privates ab, Priester John Regan verzockt 295.000 US$ seiner Kirche, Dominikaner Francesco Rico sogar 700.000 €; Erzbischof Gaetano Alibrandi hortet Mill. € aus Chile auf 3 privaten Vatikan-Konten; Bischof Franz Kramberger der „Ordensgemeinschaft der Armen Brüder des Heiligen Franziskus“ verprasst erst 7 Mill. € und 2014 wegen Handel mit Drogen und Waffen polizeilich stillgelegt; Priester in Maitland-Newcastle verzocken 12 Mill. A$ mit Betrügerfonds;

    Kardinal Giuseppe Versaldi veruntreut 30 Millionen € offentliche Mittel einer Klinik; Bischof T. van Elst vergeudet 41 Mill. € für seine Junggesellenwohung von 600 m² mit extremen Luxus. Bischof Nowak veruntreut derart 45 Mill. €; die Direktoren der Vatikanbank Angelo Caloia und Lelio Scaletti leiten 60 Mill. € in ihre Taschen um; Bischof Anton Stres und Marjan Turnsek in Maribor verspekulieren 800 Mill. €, usw. Dazu 3 Milliarden US$ der US-Bistümer und Orden per Gerichtsurteile an Zehntausende Missbrauchsopfer zu zahlen. Kardinal Timothy Dolan versteckt 57 Mill. US$ in Treuhandfonds.

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  2. Das die Hälfte der Priester (auch im Vatikan) schwul ist, ist ja nun bestimmt nichts Neues und wäre auch nicht weiter schlimm, wenn nicht die Verlogenheit nach außen hin wäre. Sich selbst alles gönnen, dem Volk aber (in jeder Hinsicht) den Daumen aufdrücken wollen. Es zeigt sich hier einmal mehr, welch charakterlose, egoistische Bande, von Rom aus gesteuert, ihre religiotischen Duckmäuser an der Nase herum führt.

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