Woran das Zusammenleben von Christen und Muslimen oft scheitert


Der 24-jährige Joshua ist gebürtiger Pakistaner und aus seiner Heimat geflohen, weil er als Christ dort unterdrückt, diskriminiert und bedroht wurde. © stern TV
In den Flüchtlingsheimen leben Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen zusammen. Immer wieder kommt es auch zu Konflikten, Christen fühlen sich vielfach durch Muslime diskriminiert und bedroht. Ein Problem, das gesellschaftliche Auswirkungen haben könnte.

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Die Nachrichten von Übergriffen muslimischer Flüchtlinge auf Christen in Asylbewerberheimen werden mehr. „In vielen Heimen wird nach der Regel der Scharia gelebt. Und wer sich da nicht anpasst, der kriegt Probleme“, sagt Pastor Dr. Gottfried Martens. Der Mann hat Hunderte überwiegend christliche Flüchtlinge in seiner Berliner Gemeinde aufgenommen. Viele seiner Schützlinge würden von Anfeindungen und Übergriffen gegen Christen berichten, so Martens. Elia Ali Reza Rahmani  ist einer von ihnen. Der 24-Jährige floh aus einem Flüchtlingsheim in Brandenburg in Pastor Martens Gemeinde – aus Angst vor seinen muslimischen Mitbewohnern. „Ich bin nach Deutschland gekommen, weil es ein christliches Land ist. Aber nach den Erfahrungen im Asylbewerberheim kommt es mir vor, wie im Iran“, sagt er im Interview.

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