Sterbehilfe: „Mein letzter Lebenstag wird eine Befreiung sein“


Mein Glaube hat mir bisher geholfen, mein Schicksal anzunehmen, sagt Helga Haberl © Jens Schwarz
Sie war ein gefragtes Foto-Model, eine glückliche Frau – bis ein Autounfall ihre Gesundheit zerstörte. Jetzt, nach 55 Jahren Leid, hält Helga Haberl es nicht mehr aus. Sie hat nur noch diesen Wunsch: selbstbestimmt zu sterben.

Von Arno Luik|stern.de

Ihre Beweggründe schildert sie in einem Interview, das heute im Magazin  stern erscheint. Dem Gespräch vorangegangen ist ein Briefwechsel mit stern-Autor Arno Luik über Helga Haberls Wunsch zu Sterben.

Darin schreibt sie: „Wenn ein Mensch über zwei Drittel seines Lebens nur noch mit Schmerzen überlebt und so 80 Jahre Lebenszeit erreicht hat, dann sollte, dann muss er die Möglichkeit haben, freiwillig aus dem Leben zu scheiden. Aber dazu auch Hilfe erhalten, wenn er würdig sterben will. Dass er sich nicht vor die U-Bahn werfen, aus dem x-ten Stockwerk springen, sich aufhängen muss, oder welche Möglichkeiten es da noch geben kann.

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