Komplett Gelähmte können wieder die Arme bewegen


Der vom Hals abwärts gelähmte Arzt (rechts) kann nach der Operation wieder ein Otoskop für Ohruntersuchungen halten. © E. Holland Durando
Hoffnung für Gelähmte: Mehrere vom Hals abwärts gelähmten Menschen können nach einer Operation ihre Arme und Hände wieder gebrauchen. US-Chirurgen haben dazu das verletzte Nervengewebe der Halswirbelsäule mit gesunden Nervenleitungen überbrückt. Auch wenn es danach Monate dauert, bis die Patienten lernen, ihre Arme wieder zu bewegen, bedeutet es für sie eine enorm verbesserte Lebensqualität: Sie können wieder selbst essen oder allein zur Toilette.

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Vom Hals abwärts vollständig gelähmte Menschen sind auf intensive Pflege angewiesen: Da sie ihre Arme und Beine nicht bewegen können, brauchen sie Hilfe oder technische Hilfsmittel für alltägliche Dinge wie Anziehen, Essen oder einen Gang ins Badezimmer. Auch die Kontrolle über Blasen- und Darmfunktion verlieren viele Patienten durch eine Lähmung. Der damit verbundene Verlust an Selbständigkeit und Privatsphäre ist ein extremer Einschnitt in die Lebensqualität der Betroffenen.

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