Libanese bietet Pegida mit Kartoffeldöner die Stirn


Der Kartoffel-Döner ist eine köstliche politisch-kulinarische Ironie des Schicksals. (Foto: Flickr/ Potato Head by Ian Burt CC BY 2.0)
Kartoffeln oder Döner? Es geht beides – und zwar im Kartoffeldöner, den der Oldenburger Imbissbesitzer Hani Alhay entwickelt hat. Auf die Idee brachte ihn ein Plakat bei einer Pegida-Demonstration mit der Aufschrift «Kartoffeln statt Döner», das er zufällig im Fernsehen gesehen hatte. Seitdem dreht sich in seinem Laden ein Grillspieß, der mit Fleisch und Kartoffeln bestückt ist.

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«Das ist Multikulti für den Magen», zitiert die dpa Alhay. Die Idee hat sich der Libanese inzwischen beim Patentamt in München eintragen lassen. Dort ist sie nach Angaben der Behörde seit kurzem als Gebrauchsmuster geschützt.

Wie viel Fleisch und wie viel Kartoffeln der Spieß enthält, will Alhay deshalb nicht verraten. Nur so viel: «Es schmeckt zusammen noch besser», findet er. Auch bei seinen Kunden komme die kulinarische Völkerverständigung gut an.

Die dazugehörige Facebook-Seite von Alhay hat mittlerweile mehr als 3000 Likes. Und auch die einschlägigen TV-Kanäle sind in den vergangenen Monaten auf die skurrile Erfindung aufmerksam geworden. Galileo und Co. berichten über den etwas anderen Pegida-Teller, der dank einer zugegeben recht streitbaren Gratisrezeptvorlage entstehen konnte.

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