Verfahren gegen Dodo Huonder eingestellt


Vitus_HuonderStaatsanwaltschaft Graubünden verfolgt die Klage eines Schwulenverbandes nicht weiter, da die Aussagen Huonders nicht eindeutig seien.

kath.net

Die Schweizer Justiz hat die Klage gegen den Churer Bischof Vitus Huonder abgewiesen. Die Staatsanwaltschaft in Chur stellte das Verfahren am Freitag ein. Der Schwulenverband Pink Cross hatte Huonder vorgeworfen, in einer Rede zu Gewalt gegen Homosexuelle aufgerufen zu haben. Die Aussagen des Bischofs seien jedoch nicht eindeutig in diese Richtung zu deuten, befand die Staatsanwaltschaft. Das Bistum Chur reagierte mit Genugtuung.

Huonder hatte in einem Vortrag Ende Juli unter anderem Bibelstellen aus dem alttestamentlichen Buch Levitikus zitiert. Darin werden sexuelle Handlungen zwischen Menschen gleichen Geschlechts als «Gräueltaten» bezeichnet, die «mit dem Tod bestraft» werden. Diese zitierten Passagen allein, so Huonder, «würden genügen, um der Frage der Homosexualität aus der Sicht des Glaubens die rechte Wende zu geben». Dies hatte heftige Kritik ausgelöst.

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