Anschlag auf Flüchtlinge: Staatsanwalt hält Brandstifter nicht für rechtsradikal


  • Ein Feuerwehrmann hat gestanden, mit einem Komplizen ein Feuer in einem Flüchtlingshaus gelegt zu haben.
  • Die Männer wollten sieben Syrer – darunter eine schwangere Frau – aus ihrer Nachbarschaft im Sauerland vertreiben.
  • Der Staatsanwalt setzte die Geständigen nach der Vernehmung auf freien Fuß; ein politischer Hintergrund liege nicht vor.

Süddeutsche.de

Nachdem sie einen Anschlag auf ein Flüchtlingsheim im sauerländischen Altena gestanden haben, sind ein Feuerwehrmann und sein Komplize wieder auf freiem Fuß – denn die Staatsanwaltschaft spricht ihnen ab, rechtsradikal zu sein. Dabei bekannten sie sich dazu, „aus Angst vor Flüchtlingen“ gehandelt zu haben.

Der 25-jährige Feuerwehrmann gestand, am vergangenen Wochenende mit Benzin ein Feuer auf dem Dachboden des Mehrfamilienhauses gelegt zu haben, in dem sieben Syrer – unter ihnen eine schwangere Frau – leben. Sein zwei Jahre jüngerer Komplize stand dabei Schmiere.

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