Israel: Politiker fordern jüdische Bürger auf, Waffen zu tragen


Bild: phhesse/flickr
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Angesichts anhaltender Attacken junger Palästinenser auf Juden in Israel haben Politiker des Landes jüdische Bürger nun dazu aufgefordert, zu ihrer eigenen Sicherheit Schusswaffen zu tragen.

kath.net

Seit dem 6. Oktober kommt es verstärkt zu gewaltsamen Übergriffen. So attackierten Palästinenser Juden mit Messern, warfen Steine auf fahrende Autos und Brandsätze auf Soldaten. Medienberichten zufolge zählten Polizei und Armee allein am 7. Oktober 145 solcher Attacken. Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat rief die jüdischen Bewohner der Stadt deshalb dazu auf, Waffen mit sich zu führen: „Die Erfahrung zeigt ja, dass bei einigen Vorfällen die Attentäter durch ausgebildete Waffenbesitzer zu Fall gebracht wurden, also nicht durch Polizisten.“ Auch in Aschdod am Mittelmeer empfahl der Polizeichef allen Bürgern, die einen Waffenschein besitzen, nur noch bewaffnet auf die Straße zu gehen.

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