Mehr Frühgeburten durch Fracking


Bohrturm im Fracking-Gebiet von Marcellus Shale in den USA © USGS

Folgenschwere Gasförderung: In der Nähe von Fracking-Gasbrunnen haben Schwangere ein 40 Prozent höheres Risiko einer Frühgeburt. Mediziner fanden dieses brisante Ergebnis im US-Bundesstaat Pennsylvania, wo das umstrittene Fracking intensiv zur Gasförderung genutzt wird. Die Wissenschaftler fordern Politiker auf, diese weiteren Information über die offenbar gesundheitsschädliche Fördermethode unbedingt zu berücksichtigen.

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In den USA hat die Gasförderung durch sogenanntes Hydraulic Fracturing, kurz Fracking, innerhalb der letzten zehn Jahre einen gewaltigen Boom erlebt. Doch die Methode ist umstritten: Mit hohem Druck wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und verschiedenen Chemikalien in gashaltige Schichten tief im Boden gepresst, um das Gestein aufzubrechen und das Gas an die Oberfläche zu befördern. Doch die Risiken für Umwelt und Gesundheit durch diese Fördermethode sind ungewiss: Studienergebnisse häufen sich, wonach die Gefahren weitaus größer sind als angenommen.

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