Die Kindersoldaten der Miliz Islamischer Staat


Bild: euronews.com
Sie sind minderjährig, manche von ihnen sind nicht einmal zehn Jahre alt. Doch in Ausbildungslagern der Miliz Islamischer Staat werden sie gezwungen, kämpfen und töten zu lernen. Die Dschihadisten haben sie gefangen und verschleppt – in den Lagern werden die Kinder und Jugendlichen hartem Drill ausgesetzt. Wer nicht gehorcht, wird bestraft.

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Ein 14-Jähriger schildert seine Erfahrungen: “Sie haben uns beigebracht, wie man Kehlen durchschneidet und wie man sich in die Luft sprengt”, sagt er. “Man legt die Hand auf die Stirn, hebt den Kopf an, führt das Messer an den Hals und schneidet ihn durch. Über den Bombengürtel wurde uns gesagt, an einem weißen Metallstück zu ziehen, dann explodiert er sofort. Uns wurde auch beigebracht, eine Handgranate zu entsichern und sofort zu werfen, weil man sich sonst selbst in die Luft jagt.”

Der Junge konnte sich aus den Fängen der IS-Miliz befreien und entkam mit seinem jüngeren Bruder und seiner Mutter. Sieben Monate lang wurden sie in Syrien festgehalten. Nach der Zwangsausbildung hätten er und seine Mithäftlinge in den Krieg ziehen müssen.

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