Flüchtlinge: In den Niederlanden braut sich was zusammen


Foto: AFP. Mit Pferden drängt die Polizei die Pegida-Demonstranten zurück
In Utrecht ist es bei einer Pegida-Demonstration zu Krawallen gekommen. Die Polizei musste eingreifen. Nicht der erste Vorfall, der zeigt: Der Flüchtlingszustrom wird für die Niederlande zum Problem.

DIE WELT

Die Flüchtlingskrise sorgt in den Niederlanden zunehmend für Spannungen. Am Sonntag musste die Polizei in Utrecht bei einer Demonstration Hunderter Pegida-Anhänger einschreiten. Medienberichten zufolge wurden zehn Menschen festgenommen, nachdem eine Rauchbombe gezündet wurde und sich Pegida-Anhänger Zusammenstöße mit Gegendemonstranten geliefert hatten.

Erst am Freitag hatte eine Gruppe von jungen Männern Feuerwerkskörper und Eier auf eine von rund 100 erwachsenen Flüchtlingen und 50 Kindern bewohnte Sporthalle in Woerden unweit von Utrecht geworfen. Ministerpräsident Mark Rutte verurteilte den „feigen“ Angriff. Er sei „schockiert“, die Attacke sei „absolut inakzeptabel“, schrieb er auf Facebook.

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