Saudi-Arabien: 74-jähriger Brite soll 350 Peitschenhiebe bekommen


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Ein Brite wurde in Saudi-Arabien zu 350 Peitschenhieben verurteilt, weil er gegen die Alkoholgesetze des Landes verstoßen haben soll. Die Familie des krebskranken 74-Jährigen hofft nun auf Hilfe von Premierminister Cameron.

SpON

Die Familie eines Briten, der in Saudi-Arabien ausgepeitscht werden soll, hat Premierminister David Cameron um Unterstützung gebeten. Die Angehörigen befürchten, der 74-jährige Krebspatient werde 350 Peitschenhiebe nicht überleben, wie der „Guardian“ berichtet.

„Er ist ein alter, gebrechlicher Mann, und ich fürchte, dass die Peitschenhiebe ein Todesurteil für ihn sein könnten“, sagte ein Sohn des Mannes der BBC. „Das ist unsere größte Sorge und deshalb versuchen wir, ihn nun freizubekommen.“

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1 Comment

  1. In Saudi Arabien gilt striktes Alkoholverbot, das wird mit harten Strafen von der Religionspolizei durchgesetzt. Die Saudis fahren zum Wochenende am Freitag gerne in die Wüste, campen und saufen sich hemmungslos die Hucke voll. Meist ist das selbst gebrannter Fusel aus Traubensaft, Zucker und Hefe knapp am blind machenden Methanol vorbei. Die Lampe im Zelt hängt dann nachts an der Autobatterie, nur zu oft springt das Auto am nächsten Morgen nicht mehr an.

    Wir haben bei Ausflügen in die Wüste oft so eine Gruppe Schnapsleichen getroffen, denen wir mit einem Überrbrückungskabel das Auto starten mussten. Die wären sonst verdurstet noch bevor sie wieder nüchtern sind

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