Verwirrung um angeblichen Beschwerdebrief von Kardinälen


REUTERS/Yves Herman
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Die italienische Zeitschrift «L’Espresso» veröffentlichte zuvor am Montag im Internet den Wortlaut eines Briefs, in dem von befürchteten Manipulationen der Bischofsversammlung zu Fragen um Ehe und Familie die Rede ist

kath.net

Um einen angeblichen Beschwerdebrief von Kardinälen an Papst Franziskus zur Bischofssynode gibt es Verwirrung. Wie Vatikansprecher Federico Lombardi am Montag vor Journalisten sagte, dementierten der Mailänder Kardinal Angelo Scola und sein Pariser Amtskollege Andre Vingt-Trois, unter den Unterzeichnern zu sein. Später gab es auch von weiteren Kardinälen Dementis. Lombardi betonte zugleich, es handle sich um ein «vertrauliches» Schreiben, zu dem es nichts weiter zu kommentieren gebe.

Die italienische Zeitschrift «L’Espresso» veröffentlichte zuvor am Montag im Internet den Wortlaut eines Briefs, in dem von befürchteten Manipulationen der Bischofsversammlung zu Fragen um Ehe und Familie die Rede ist. Dazu nannte «L’Espresso» die Namen von 13 Kardinälen, die hinter der Initiative stehen sollen.

In dem Schreiben, das angeblich Kurienkardinal George Pell zum Synodenbeginn vor einer Woche dem Papst zuleitete, heißt es, zahlreiche Synodenteilnehmer hätten den Eindruck, die Arbeitsweise der Synode solle «vorherbestimmte Ergebnisse in wichtigen kontroversen Fragen erleichtern».

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