Apostel Oster: Habe neuem Arbeitsrecht «mit Bauchschmerzen» zugestimmt


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Passauer Bischof hat weiterhin große Bedenken gegen das reformierte Arbeitsrecht der katholischen Kirche: «Ich fürchte, dass sich unter den neuen Bedingungen die ‚Selbstsäkularisierung‘ der kirchlichen Einrichtungen eher noch beschleunigt.»

kath.net

Der Passauer Bischof Stefan Oster hat weiterhin große Bedenken gegen das reformierte Arbeitsrecht der katholischen Kirche. Seine Zustimmung sei «mit Bauchschmerzen» erfolgt, sagte er der «Passauer Neuen Presse» (Mittwoch). «Ich fürchte, dass sich unter den neuen Bedingungen die ‚Selbstsäkularisierung‘ der kirchlichen Einrichtungen eher noch beschleunigt.»

Am Dienstag hatten die bayerischen Bistümer Eichstätt, Passau und Regensburg mitgeteilt, dass das neue kirchliche Arbeitsrecht auch dort zum Jahreswechsel in Kraft treten werde. Die deutschen Bischöfe hatten am 27. April nach jahrelangen Diskussionen per Mehrheitsbeschluss eine Novelle der Grundordnung des kirchlichen Dienstes verabschiedet und ihre Umsetzung zum 1. August vereinbart.

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2 Comments

  1. Es gibt ein Arbeitsrecht der BRD, das ist mit dem Grundgesetz konform und gilt für alle Arbeitnehmer, sofern sie nicht so bescheuert sind und für die Kirche Arbeiten

    Es wird wohl noch bis zur Abschaffung des Konkordats dauern, bis die Arbeitnehmer der Kirchen aus ihrer Slavenhaltung befreit werden

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  2. Hat dies auf Die Erste Eslarner Zeitung – Aus und über Eslarn, sowie die bayerisch-tschechische Region! rebloggt und kommentierte:
    Es ist ein erster Schritt, dass auch die konservativen Bistümer nun dem neuen Arbeitsrecht, welches immer nur „kirchlich christlicher Prägung“ ist, zugestimmt haben. Mittlerweile stellt sich aber die Frage, ob dies angesichts dessen, dass immer mehr Nicht-Christgläubige in sozialen Einrichtungen betreut und behandelt werden müssen, die zwar von Institutionen der Röm.-Kath. Kirche betrieben, jedoch vom religionsneutral verpflichteten Staat finanziert werden.

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