Warnschuss für Papst: Jetzt geht es ans Eingemachte


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Konservative Kirchenfürsten haben einen Brandbrief an den Papst geschrieben. Nun ist das Schreiben publik geworden. Es zeigt den vehementen Widerstand gegen Reformen.

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Der Papst reagierte auf den Affront, da wusste die Welt noch gar nichts von jenem Brandbrief, der nun publik wurde. Nein, sagte der Papst vor rund zehn Tagen, die Synode dürfe sich nicht auf ein Thema wie etwa den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen einengen lassen. Und an der kirchlichen Lehre zu Ehe und Familie werde nicht gerüttelt.

Das war am zweiten Tag der Familiensynode. Tags zuvor hatte er wohl das Schreiben erhalten, das nun „L’Espresso“ öffentlich gemacht hat. Erzbischöfe aus Kanada, den USA, Australien, Afrika sollen es verfasst haben. Auch der ehemalige Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller war dabei, Chef der mächtigen Glaubenskongregation in Rom.

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