Geheimdokumente über US-Drohnenkrieg veröffentlicht


foto: reuters Auswirkungen eines Drohnenangriffs im Jemen
„The Intercept“ dokumentiert, wie mutmaßliche Terroristen auf „Todeslisten“ gesetzt werden

derStandard.at

Neue Geheimdokumente eines anonymen Whistleblowers geben Einblick in die umstrittenen Drohnenangriffe der US-Regierung im Kampf gegen Terroristen. Die am Donnerstag vom Internetportal „The Intercept“ veröffentlichten Details legen offen, wie die tödlichen Attacken aus der Luft ablaufen und welche Schwächen das von Menschenrechtlern kritisierte Programm hat.

Neben der Befehlskette kommt auch ans Licht, unter welchen Kriterien mutmaßliche Terroristen auf die sogenannten „Todeslisten“ gesetzt werden.

Anonymer Informant

„The Intercept“ beruft sich auf eine namentlich nicht genannte Quelle innerhalb US-amerikanischer Sicherheitskreise. Das Enthüllungsportal hatte zuvor bereits streng geheime Dokumente öffentlich gemacht, die die Abhörskandale um den Geheimdienst NSA ins Rollen brachten. Der Whistleblower habe um Anonymität gebeten, da die Dokumente vertraulich sind und die USA mit äußerster Härte gegen Enthüller geheimer Informationen vorgehen.

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