Auch Bienen lieben Koffein


Sammelnde Honigbiene an einer koffeinierten Futterquelle: Das Koffein macht das Zuckerwasser unwiderstehlich. © Roger Schürch
Bienen stehen auf den Koffeinkick zwischendurch – wie wir Menschen. Sie bevorzugen koffeinhaltiges Zuckerwasser gegenüber koffeinfreien Futterquellen, wie ein Experiment belegt. Die Insekten finden den Wirkstoff sogar so unwiderstehlich, dass sie selbst an versiegten Quellen weiter danach suchen. Da viele Pflanzen geringe Mengen Koffein in ihren Blüten anbieten, könnten sie die Bienen so regelrecht unter Drogen setzen und in ihrem Sinne manipulieren, vermuten Forscher im Fachjournal „Current Biology“.

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Kaffee ist für viele Menschen der nötige Treibstoff für den Start in den Tag: Das darin enthaltene Koffein fördert das Gedächtnis und die Konzentration, es hilft bei Stress und schützt sogar die DNA. Allerdings hat übermäßiger Koffeinkonsum auch seine Risiken: Unsere innere Uhr gerät dadurch aus dem Takt, und Kaffee lässt uns möglicherweise schneller altern. Dies bringt jedoch nur wenige dazu, auf ihren Morgenkaffee zu verzichten. Und offenbar sind nicht nur Menschen empfänglich für dieses Hirndoping durch Koffein: Auch Bienen scheinen den Muntermacher zu lieben.

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