Das Geheul eines christlichen Leitkulturers


In Frankreich scheint etwas in Richtung Intoleranz umgekippt zu sein, findet Bernd Matthies. doris spiekermann-klaas – Foto: Doris Spiekermann-Klaas
Freidenker, so denkt man, sind offene, geistig bewegliche Menschen. In Frankreich wollen sie nun eine öffentliche Weihnachtskrippe verbieten.

Von Bernd Matthies|DER TAGESSPIEGEL

Wenn ich mal eine Vermutung äußern darf: Auch in diesem Herbst wird die deutsche Öffentlichkeit per Boulevardpresse wieder einmal schockiert davon hören, dass ultralinke Dogmatiker und Krypto- Islamisten gegen Martinsumzug und Weihnachtskrippe mobil machen. Es wird erneut heißen, dass Weihnachtsmärkte angeblich in „Winterfest“ oder „Sonne-Mond-und-Sterne-Feier“ umgetauft werden und dass die Gender-Mafia den Weihnachtsmann zum „santx“ machen will und die Engel zu „geflügelten Jahresendfiguren“… Ach nein, das war ja die DDR.

Egal: Wir werden davon hören, auch wenn es wieder einmal nicht stimmt. Und dann werden auch wieder Reporter ausschwärmen und bei den organisierten Juden und Muslimen und Buddhisten fragen, was sie eigentlich gegen Weihnachten haben, und die werden antworten: Nix, ist doch ein schönes Fest soweit.

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1 Comment

  1. Dabei ist Weihnachten weder noch, sondern ein äpyptisches Fest. Da Geburtstag und Geburtsjahr von Jesus in über 5 verschiedenen Fassungen festgelgt wurde, bezeugt das es den sich per Ohrensex selber zeugenden Zombie nie gab. Bis auf die Ortsanmen ist der Christenkult eine exakte Kopie der 1800 Jahre älteren Mithras Religion ebenfalls mit 7 heiligen Sakramenten, einer Hölle und zölibateren Priestern.

    Eine Art Weihnachten feiert Ägypten um 200 v.C. am 11.ten Tybi (Januar) mit Gott Osiris. Furius Dionysius Filocalus legt 354 n.C. im Chronograph Jesus Geburt auf den Geburtstag von Gott Mithras, bekannt beim römischen Militär. Clemens von Alexandria legt Jesus Geburt auf den 17. November, andere Heilige raten drauf los mit dem 19. April oder dem 20. Mai. St. Irenäus und Tertullian legen 230 n.C. Jesus Geburt ins Jahr 3 v.C.. Der Mönch Dionysius Exiguus legt 533 n.C. die Geburt von Jesus auf das Jahr 1 n.C.

    Erschwerend war für die Religions-Phantasten die Abwesenheit von Jahrenzahlen, die kamen erst um 800 n.C. auf. Man lebt bis dahin im x.ten Regierungsjahr von König Dingsda, nach seinen Tod im 1.ten Jahr von Sohn Dingsda. Fehler bis 300 Jahre schaffen Grotesken. Gottes Heere vernichten nicht existente Reiche; deren Menschen leben lustig weiter; tote Könige herrchen über nicht existente Orte, Propheten beten in nie gebauten Tempeln, reden mit Menschen die später oder nie lebten; Kinder schreiben Texte oder schließen Verträge mit Königen.

    Der Julianische Kalender ersetzt 45 v.C. den Athener Mondkalender, Jahreszahlen gibt es nicht. Als Korrektur zum Sonnenstand hat das 1.te Jahr 445 Tage in 15 Monaten, gefolgt von vielen Schaltjahren. Sichere Datierungen nutzen C-14 Messungen oder astronomische Ereignisse als Basiswerte. Sn ein Eckwert ist die Vernichtung der Stadt Ugarit 1192 v.C. durch Seeräuber, genau an dem Tag gab es eine Sonnenfinsternis die in Tontafeln überliefert wurde

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