Deutsche Freiwilligendienste in Israel wollen im Land bleiben


The Temple Mount in Jerusalem (photo credit: Miriam Alster/Flash90)
The Temple Mount in Jerusalem (photo credit: Miriam Alster/Flash90)
Trotz der angespannten Lage in Israel planen deutsche Freiwilligendienste augenblicklich keine vorzeitige Ausreise ihrer Mitarbeiter vor Ort. Jedoch halte man mit den Einsatzstellen engen Kontakt und sei auf eine Eskalation vorbereitet.

domradio.de

Das erklärten verschiedene kirchliche und nichtkirchliche Träger auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Die Verantwortliche für Freiwilligendienste beim Deutschen Verein vom Heiligen Land, Stefanie Langel, sagte, ihre Zentrale in Köln stehe mit den beteiligten Einrichtungen in täglichem Austausch. „Wir arbeiten in einem Land, das immer in einer schwierigen Situation ist“, sagte Langel. Die Verschärfung der Lage komme „nicht überraschend“.

Mitarbeiter reisen nicht nach Jerusalem

Freiwilligen in Galiläa und Haifa rate man von Reisen nach Jerusalem ab. Dort sollte ein gemeinsames Seminar aller 35 Teilnehmer des Entsendungsprogramms stattfinden. Diese Veranstaltung wird nun nach Angaben des Vereins auf die ohnehin in Jerusalem und Bethlehem tätigen Freiwilligen beschränkt.

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