Lesben, Schwule und Transgender werden in Österreich 20 Mal öfter verprügelt als Heteros


Sujetbild: Blaulicht – Quelle: Archiv
Fünf Prozent aller Lesben, Schwulen, Transgender, Bi- und Intersexuellen in Österreich werden pro Jahr Opfer einer Körperverletzung. Das geht aus einer Untersuchung der IG Soziologie Forschung hervor, die von den Gay Cops Austria präsentiert wurde.

Von Herwig-Hakan Mader|GGG.at

Damit ist die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Gewalttat zu werden, für sexuelle Minderheiten zehnmal höher als für andere Bevölkerungsgruppen. Diese Zahlen seien im Vergleich mit anderen Ländern als konservativ geschätztes Minimum zu sehen, so die Gay Cops Austria. Die Auswertung basiert auf einem Online-Fragebogen, der von 660 Personen ausgefüllt wurde.

Die Vereinigung schwul-lesbischer Polizisten schätzt, dass es pro Jahr in Österreich 17.000 Körperverletzungen gegen sexuelle Minderheiten gibt – das wären jede Stunde mehr als zwei Fälle oder etwa die Hälfte aller angezeigten Körperverletzungen in Österreich.

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