Nahostkonflikt: Israel baut neue Mauern in Jerusalem


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Eine Gewaltwelle erschüttert Israel. In Tel Aviv und drei anderen Städten dürfen arabische Israelis angeblich nun nicht mehr an Schulen arbeiten. In Jerusalem werden neue Betonsperren errichtet.

SpON

In Israel herrscht nach immer neuen Anschlägen auf einzelne Bürger ein Klima der Angst. Nun sollen mindestens vier israelische Städte, darunter Tel Aviv, die Beschäftigung von Arabern in Schulen verboten haben. Israelische Eltern hätten aus Angst um ihre Kinder gefordert, dass arabische Hausmeister oder Reinigungskräfte entlassen werden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Nach erneuten Messerattacken auf Israelis hat die israelische Regierung am Sonntag weitere Sicherheitsmaßnahmen verkündet: Unter anderem hat die Polizei jetzt mehr Rechte und kann Personen ohne konkrete Verdachtsmomente kontrollieren. Außerdem wurde in Jerusalem eine Betonmauer aufgestellt, um ein arabisches und ein jüdisches Viertel voneinander zu trennen. In das jüdische Viertel Armon Hanatziv seien immer wieder Steine geworfen worden, hieß es als Begründung. Die Mauer solle in den nächsten Tagen noch verlängert werden.

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