Netanjahu lehnt internationale Aufsicht über Tempelberg ab


Bild: imago/Frank Brexel
Der Entwurf Frankreichs für eine Resolution des UN-Sicherheitsrats sieht laut Medienberichten vor, internationale Beobachter zu entsenden. Bei Messerangriffen wurden vier palästinensische Angreifer getötet

Die Presse.com

Ungeachtet der andauernden Spannungen um den Tempelberg lehnte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Sonntag eine internationale Aufsicht des Plateaus in Jerusalem ab. Der Streit um die Juden wie Muslimen heilige Stätte gilt mit als Auslöser für die jüngste Serie der Gewalt zwischen Israel und den Palästinensern. Israel lehne einen entsprechenden Vorschlag Frankreichs ab, sagte Netanjahu am Sonntag während einer Kabinettssitzung in Jerusalem.

Bei einer neuen Serie von Messerangriffen auf Israelis in Jerusalem und in Hebron im Westjordanland wurden am Samstag vier Palästinenser getötet und ein weiterer schwer verletzt. Zwei Soldaten erlitten leichte Verletzungen. Nach Angaben des israelischen Rundfunks waren die Angreifer im Alter von 16 bis 18 Jahren.

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