Parlamentswahl: Schweiz rückt nach rechts


Die rechtskonservative Partei SVP legt in der Schweiz deutlich zu. (Foto: REUTERS)
  • Die rechtskonservative Schweizerische Volkspartei (SVP) legt auf breiter Front zu.
  • Wie die Sitzverteilung im Nationalrat am Ende aussehen wird, ist noch offen.
  • Als Quereinsteiger feiert Weltwoche-Chef Roger Köppel einen Erfolg.

Von Charlotte Theile|Süddeutsche.de

Zuwächse für die SVP quer durch die Kantone

Die rechtskonservative SVP steuert nach ersten Hochrechnungen bei der Parlamentswahl in der Schweiz auf einen großen Erfolg zu und gewinnt in fast allen Kantonen deutlich Stimmen. In Graubünden sind es 4,9 Prozentpunkte, in Luzern 2,9, in St. Gallen 5,0 und in Zürich 2,56.

Die Partei, die 2011 noch auf 28,9 Prozent der Stimmen kam, dürfte damit auf mehr als 30 Prozent kommen. Auch die zuvor 54 Sitze dürfte die Partei deutlich ausbauen können. Auch die wirtschaftsliberale FDP steht in den meisten Kantonen besser da als vor vier Jahren. Auf der anderen Seite des politischen Spektrums können sich die Sozialdemokraten, die momentan mit Simonetta Sommaruga die Bundespräsidentin stellen, in etwa behaupten. Die Parteien der Mitte verlieren.

weiterlesen