Zustrom von IS-Anhängern aus Europa soll zurückgehen


Bild: heise.de
Nato warnt, der Islamische Staat könne wegen der vielen Anhänger mit wissenschaftlicher Ausbildung aus dem Ausland bald Massenvernichtungswaffen herstellen und einsetzen

Von Florian Rötzer|TELEPOLIS

Nach einem Nato-Bericht besteht die Gefahr, dass der Islamische Staat chemische, biologische, radioaktive oder nukleare Waffen (CBNR) einsetzen könnte. Bald könne die Organsiation in die „zuvor nicht vorstellbare Phase eines CBRN-Terrorismus“ eintreten. Vermutlich seien bereits chemische Waffen in Kobane verwendet worden, möglicherweise haben sie auch nukleares Material im Irak erbeutet. Gefährlicher als andere Terrororganisationen sei der IS besonders deswegen, weil er in der Lage sei, Tausende von teils gut ausgebildeten Menschen aus dem Ausland anzuziehen, die wissenschaftliche Kenntnisse besitzen.

Es gibt nach der Nato-Analyse vier Aspekte, die den IS von anderen Terrororganisationen unterscheide. Er kontrolliert erstens ein großes Gebiet und könne trotz der Luftangriffe und der Angriffe der irakischen Armee oder der Kurden die Kontrolle in großen Teilen Syriens und des Irak halten. Zweitens würde der IS über „außergewöhnlich“ hohe Geldquellen durch „ökonomische“ Aktivitäten und Steuererhebungen, durch Spenden ausländischer Unterstützer und Lösegelder für Geiseln. Angeblich würde der IS sich am Menschenschmuggel von Libyen nach Europa beteiligen.

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