Akif Pirinçci: „Leider sind die KZs außer Betrieb“


Bild: Facebook. Screenshot: bb
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Zum Jahrestag bringt Pegida Zehntausende Menschen auf die Straßen von Dresden. Auch die Gegner formieren sich massenhaft. Es kam zu Zusammenstößen und mehreren Eklats. Ein Pegida“-Redner etwa bedauerte, dass Konzentrationslager „leider außer Betrieb“ sind.

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Mehrere Zehntausend Menschen haben sich am Montagabend in der Dresdner Innenstadt zu Demonstrationen mit und gegen „Pegida“ versammelt. Zur Kundgebung anlässlich des ersten Jahrestages der fremdenfeindlichen „Pegida“-Bewegung fanden sich nach Schätzungen der studentischen Statistikgruppe „Durchgezählt“ zwischen 15.000 und 20.000 Demonstranten ein. Das waren deutlich mehr als in der Vorwoche, als etwa 9.000 Teilnehmer gezählt wurden. Die Zahl der Gegendemonstranten auf vier Routen eines Sternmarsches summierte sich nach den Zählungen der Gruppe ebenfalls auf mindestens 15.000 Menschen.

Die Gegenproteste führten in Form eines Sternmarsches in die Dresdner Innenstadt. Auf den einzelnen der insgesamt vier Routen wurden zwischen 2.000 und 5.000 Menschen gezählt. An der berühmten Semperoper war auf einem Banner zu lesen: „Wir sind kein Bühnenbild für Fremdenhass“. Zahlreihe Kulturinstitutionen und Kirchen schalteten aus Protest gegen „Pegida“ demonstrativ die Lichter an ihren Gebäuden aus. Die Gegenproteste standen unter dem Motto stand „Es reicht! Herz statt Hetze“. Der sächsische Grünen-Chef Jürgen Kasek sagte auf der Gegenkundgebung: „Pegida bereitet den Boden für den um sich schlagenden Hass in Sachsen.“ Dies würden die Demokraten „nicht mehr tolerieren“, fügte er hinzu.

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