Mammutbäume beugen sich dem Klimawandel


Küstenmammutbäume (Sequoia sempervirens) sind die höchsten Bäume der Erde: Sie können bis 115 Meter hoch werden und bis zu sieben Meter im Durchmesser erreichen. © Save The Redwoods League
Bedrohte Riesen: Die gewaltigen Küstenmammutbäume an der US-Westküste sind durch den Klimawandel in Gefahr. Denn wird das Wetter in Kalifornien in Zukunft heißer, so verschiebt sich der Lebensraum der höchsten Bäume der Erde nach Norden, wie Klimaforscher in Modellrechnungen festgestellt haben. Die Baumriesen gewinnen zwar auch neuen Lebensraum hinzu – sie werden diesen aber aus eigener Kraft nicht besiedeln können, befürchten die Forscher.

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Über hundert Meter hoch können die gewaltigen Küstenmammutbäume im US-Bundesstaat Kalifornien wachsen: Die größten Exemplare dieser „kalifornischen Rothölzer“ der Art Sequoia sempervirens erreichen stolze 115 Meter Höhe bei einem Durchmesser von sieben Metern. Die immergrünen Nadelbäume wachsen jedoch ausschließlich in einem schmalen Streifen entlang der Westküste der USA. Sie sind typische Bewohner der Regenwälder gemäßigter Breiten und sind deshalb auf ein mildes und feuchtes Klima angewiesen.

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