Erster Film von Sternflecken außerhalb des Sonnensystems


© A. Künstler, T. A. Carroll, K. G. Strassmeier, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam. Screenshot: BB
© A. Künstler, T. A. Carroll, K. G. Strassmeier, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam.
Screenshot: BB
Sonnenflecken auf einem anderen Stern: Die Entwicklung sogenannter Sternflecken haben Astronomen erstmals in einem Film dargestellt. Die hochaufgelösten Langzeitbeobachtungen zeigen, wie die Flecken auf dem Stern XX Tri über sechs Jahre hinweg wachsen, verschmelzen und verschwinden. Das deutet auf einen Magnetzyklus des roten Riesensterns hin, der deutlich stärker ausgeprägt ist als der unserer Sonne. Zukünftig wollen die Astronomen mit ihrer Methode die magnetische Aktivität von Sternen noch präziser vorhersagen.

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Die Oberfläche von anderen Sternen als unserer Sonne direkt abzubilden ist bislang nicht möglich. Atemberaubende Prozesse wie Sonneneruptionen, koronalen Regen und Sonnenflecken kennen wir daher im Detail nur von unserem eigenen Zentralgestirn. Mit ausgefeilten Methoden und Beobachtungstechniken lassen sich die Oberflächen auch weit entfernter Sterne jedoch indirekt darstellen. Die sogenannte „Doppler-Tomographie“ ist die am weitesten fortgeschrittene Methode zur Untersuchung von Sternen.

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