Friedensaktivist: Waffenhandel strikt überwachen


Der Friedensaktivist Jürgen Grässlin hat ein Buch geschrieben: «Netzwerk des Todes. Die kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Behörden». Darin wirft er der Bundesregierung vor, „Handlanger der Rüstungsindustrie“ zu sein.

Von Christine Süß-Demuth|evangelisch.de

Der Freiburger Friedensaktivist und Publizist Jürgen Grässlin fordert die deutschen Behörden auf, den Waffenhandel strenger zu überwachen. Es sei verhängnisvoll, dass die Regierung Waffen in Regionen liefere, „ohne zu wissen, bei wem sie am Ende landen“, schreibt Grässlin in dem Buch „Netzwerk des Todes. Die kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Behörden“, das jetzt im Heyne-Verlag (München) erschienen ist.

„Handlanger der Rüstungsindustrie“

Das Buch entstand gemeinsam mit den Fernsehautoren Daniel Harrich und Danuta Harrich-Zandberg im Rahmen der ARD-Produktion „Tödliche Exporte – Wie das G36 nach Mexiko kam“, die Ende September ausgestrahlt wurde. Grässlin wirft darin Bundesregierung und Justiz vor, „Handlager der Rüstungsindustrie“ zu sein.

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