Historisches Projekt „Luther war hier“ in Sachsen-Anhalt


Mit QR-Code Hinweise auf den Judenhasser. Bild: N24.de
Mit QR-Code Hinweise auf den Judenhasser. Bild: N24.de
In Sachsen-Anhalt ist am Mittwoch das kulturtouristische Projekt „Luther war hier“ zu 60 Stationen des Reformators eröffnet worden.

evangelisch.de

Dabei werden quellenmäßig belegbare, aber auch fiktive und mythische Lutherorte berücksichtigt, wie die Investitions- und Marketinggesellschaft des Landes mitteilte. Die Orte erhalten eine Plakette mit der Aufschrift „Luther war hier“, ein Bildnis des Reformators und einen QR-Code. Zum Auftakt befestigte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) ein Schild am Schloss Moritzburg in Zeitz.

Die Reformationsgeschichte werde damit nicht nur in den Zentren Wittenberg und Eisleben, sondern auch in der Fläche des Landes erlebbar, sagte Haseloff. An der Stelle des heutigen Zeitzer Schlosses befand sich die Burg mit dem Amtssitz des weltweit ersten protestantischen evangelischen Bischofs Nikolaus von Amsdorf (1483-1565). Er war von Luther in das Bischofsamt eingeführt worden. Im Jahr 1644 wurde die Anlage zerstört.

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