Syrische Kurden wollen eigene Repräsentanz in Russland


Delegation syrischer Kurden in Moskau erwartet – Türkei befürchtet indirekte Stärkung der PKK

Von André Ballin|derStandard.at

Russland schmiedet weiterhin an seiner eigenen Koalition im Syrien-Konflikt. In Moskaus Plänen spielen kurdische Kämpfer neben der syrischen Armee eine Schlüsselrolle in dem Kampf um die Region. Deshalb ist Moskau offenbar zu wichtigen Zugeständnissen bereit.

Eine Delegation syrischer Kurden wird heute, Mittwoch, im russischen Außenministerium empfangen. Angeführt wird die Gruppe von Asya Abdullah, dem Kovorsitzenden der einflussreichen „Partei der Demokratischen Union“ (PYD). Bei den Gesprächen geht es auch um die Eröffnung einer eigenen Repräsentanz in der russischen Hauptstadt: „Wegen technischer Probleme“ sei dies bisher nicht möglich gewesen, zitiert die Tageszeitung Kommersant einen nicht genannten Kurdenvertreter. „Von russischer Seite gab es aber keinen Widerstand“, fügte er hinzu.

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