Militärseelsorge: Religion nicht für Gewalt missbrauchen


Der Ruhrbischof in Afghanistan: Franz-Josef Overbeck sucht den Kontakt zur Truppe. Foto: Angelika Wölk
Der katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck hat das Engagement für die Religionsfreiheit anderer Menschen als „Glaubwürdigkeitstest für jede Religion“ bezeichnet. Insbesondere den Christen sei der Einsatz für den Frieden „ins Stammbuch geschrieben“, sagte Overbeck am Dienstag in einer Predigt vor katholischen Militärseelsorgern in Berlin.

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Deshalb müsse die Verzweckung von Religion für Gewalt, wie sie derzeit im Nahen und Mittleren Osten besonders sichtbar sei, grundsätzlich überwunden werden, betonte der Militärbischof.

Gegen den Zuzug von Flüchtlingen aus den Ländern dieser Regiondürften keine Mauern gebaut werden: „Gerade als Deutsche“ wüssten alle, „dass Mauern niemals Probleme lösen, sondern diese verschärfen, Menschen in große Nöte bringen und die Gewaltpotenziale erhöhen“, so Overbeck, der auch Bischof von Essen ist. „Irgendwann fallen alle Mauern“, fügte er hinzu.

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