Affengebrüll auf Kosten der Hoden


Große Klappe, wenig dahinter: Je eindrucksvoller männliche Brüllaffen schreien können, desto kleiner sind ihre Hoden. Besonders ausgeprägt ist dieses Merkmal bei den Harem-Chefs unter den Affen, haben Wissenschaftler herausgefunden. Der Tausch ist eine Folge der sexuellen Selektion, erklären die Forscher im Magazin „Current Biology“: Die Affen stecken mehr Energie in den für Paarungsrufe nötigen Stimmapparat als in die Paarungsorgane.

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Brüllaffen sind für ihre beeindruckende Stimme bekannt: Gruppen der Tiere verständigen und warnen sich so auch über große Entfernungen. Die Brüllaffen-Männchen versuchen, sich mit ihrem Geschrei gegenseitig zu übertrumpfen. Auf diese Weise können sie Rivalitäten energiesparender beilegen, als wenn sie sich prügeln oder ähnlich miteinander messen müssten.

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