Anke Hennig tritt für Menschen ohne Religion ein


Begleitet junge Leute auf dem Weg zur Jugendfeier: Anke Hennig (rechts) mit Vanessa und Julius Schlüter. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke
Anke Hennig ist für die Sozialdemokraten kommunalpolitisch aktiv und Vorsitzende des Hospizvereins. Jetzt ist sie zur Vizepräsidentin des Humanistischen Verbandes in Niedersachsen gewählt worden. „Wir vertreten die Interessen religionsfreier Menschen“, sagt Hennig, versichert aber gleichzeitig: „Wir sind nicht gegen die Kirchen.“

Von Hildegard Wekenborg-Placke|NOZ

Frau Hennig, Sie sind Ende September zur Vizepräsident des Humanistischen Verbandes in Niedersachsen gewählt worden. Können Sie kurz die Ziele des Verbandes skizzieren?

Unser Verband ist entstanden aus der Freidenkerbewegung, die es schon seit mehr als 100 Jahren gibt. Wir vertreten die Interessen religionsfreier Menschen. Ganz wichtig ist uns dabei aber: Wir sind nicht gegen die Kirchen, sondern für die konfessionsfreien Menschen. Gleichzeitig sind wir eine anerkannte Weltanschauungsgemeinschaft. Aus diesem Grund wurde unserem Verband 1950 vom Land Niedersachsen die Körperschaftsrechte verliehen.

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