Nach Tebartz-van Elst: „Verlust von Respekt ist gefährlich“


Christoph Hefter hofft auf einen Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt. Foto: Andreas Arnold
Der Richter und engagierte Katholik Christoph Hefter revoltierte einst gegen den damaligen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst – nun hofft er auf einen neuen Bischof. Und einen ökumenischen Kirchentag in Frankfurt.

Von Peter Hanack|Frankfurter Rundschau

Herr Hefter, was hat Sie in Ihren beinahe zwölf Jahren an der Spitze der Frankfurter Katholiken am meisten bewegt?
Es ist ja unglaublich viel passiert. Zunächst, die Zusammenarbeit mit den Delegierten, den Leuten war fruchtbar …

Aber das wird nicht das Bewegendste gewesen sein.
Was mich natürlich am meisten umgetrieben hat, war der Aufruf an unseren Bischof zur Umkehr.

Eine öffentliche Aktion, ein offener Brief, verbunden mit einer Unterschriftensammlung, mit der Sie die Amtsführung von Tebartz-van Elst kritisiert haben. Eine ungehörige Aktion?
Ja, das kann man so sagen. Gegen den eigenen Bischof zu agieren, ihn zur Räson zu rufen, das ist schon sehr ungewöhnlich.

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2 Comments

  1. Man muss sich immer wieder fragen, woher die eingefleischten Religioten den vielen Puderzucker haben ? 😉

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