«Papsttreue Katholiken» kritisieren deutschsprachige Synodengruppe


Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB
Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB
Der «Zusammenschluss papsttreuer Vereinigungen» hat das Positionspapier der deutschsprachigen Synodenarbeitsgruppe heftig kritisiert. Der Text sei «ein Paradebeispiel sophistischer Verdrehung».

kath.net

Der «Zusammenschluss papsttreuer Vereinigungen» hat das Positionspapier der deutschsprachigen Synodenarbeitsgruppe heftig kritisiert. Der Text sei «ein Paradebeispiel sophistischer Verdrehung», heißt es in einer am Freitag in Bonn veröffentlichten Erklärung. Mit Blick auf den Umgang mit geschiedenen Wiederverheirateten erwecke er den Eindruck einer «laissez-faire-Barmherzigkeit» Gottes.

Die Gruppe deutschsprachiger Bischöfe bei der Familiensynode im Vatikan hatte sich in ihrer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme für eine behutsame Öffnung der Kirche gegenüber wiederverheirateten Geschiedenen ausgesprochen. Künftig solle ein Priester als Beichtvater im Gespräch mit dem jeweils Betroffenen klären, ob nach der Schließung einer weiteren Zivilehe «ein Zugang zu den Sakramenten möglich ist». Dies solle anhand bestimmter Kriterien geschehen.

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