Weißer Zwerg zerreißt Planeten


Künstlerische Darstellung eines Ceres-ähnlichen Körpers, der von einem Weißen Zwerg zerstört wird. © Mark A. Garlick
Ende eines Sonnensystems: Ein Weißer Zwerg zerlegt felsige Objekte in seiner Umlaufbahn in staubige Trümmer. Diese Beobachtung erklärt ein astronomisches Rätsel: Der Staub verunreinigt den Stern und ist die Ursache für zuvor unerklärbare Elemente, die manchmal im Lichtspektrum Weißer Zwerge auftauchen, berichten Astronomen im Magazin „Nature“.

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Wenn ein Stern wie unsere Sonne am Ende seiner Lebensdauer seinen Brennstoff verbraucht hat, stößt er seine äußere Hülle von sich: Aus einem Roten Riesen wird ein weißer Zwerg von etwa der Größe der Erde. Weiße Zwerge bestehen vor allem aus Kohlenstoff und Sauerstoff, mit einer dünnen Schicht aus verbliebenem Wasserstoff und Helium darüber. Diese Elemente lassen sich spektroskopisch im Licht des Sterns nachweisen.

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