Pegida ist das Gegenteil von Christentum


Bild: Facebook. Screenshot: bb
Bild: Facebook. Screenshot: bb
Wem es um die Werte des Abendlands geht, der ist bei den „Asylkritikern“ falsch. Dort wird Hass geschürt. Ihre Versammlungen sind Brutstätten des Ungeistes.

Von Manfred Rekowski|RP ONLINE

Erst Fahnen und Transparente, dann Miniatur-Galgen und nun der Mordangriff auf die Politikerin Henriette Reker – von der Parole zur Lynch-Fantasie und von der Hassrede zur Gewalttat ist es nur ein Katzensprung. Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte gibt es seit Monaten beinahe täglich. Mich erschüttern Hemmungslosigkeit und Tabubruch, die nicht erst im Attentat von Köln sichtbar wurden.

Die Versammlungen von Pegida und Konsorten sind Brutstätten dieses Ungeistes. Dort und in sozialen Netzwerken geben viele vor, das christliche Abendland verteidigen zu wollen. Ihre Hetze offenbart aber, dass es ihnen ums Abendland nicht gehen kann – jedenfalls nicht um das christliche. Wüssten sie, was das Christliche am Abendland ausmacht, würden sie anders denken und reden und vor allem anders handeln. Ich wiederhole mich, aber ich erkläre es, wenn nötig, immer wieder: Das christliche Abendland speist sich aus seinen jüdischen Wurzeln.

4 Comments

  1. @ nickpol
    Nun ja, die können das bestimmt nicht verhindern. Es geht nur darum, dass der gesamte Reli-Schwachsinn nicht noch mehr Zuwachs bekommen möge. Der christliche Anteil ist schon mehr als genug. Ob das Abendland durch den Islam bald im Arsch sein wird, wage ich zwar nicht zu beurteilen. Was das Ende der Vernunft in unserem Lande betrifft (sofern man im Zusammenhang mit Religionen überhaupt von Vernunft reden kann) , sieht es allerdings jetzt schon ziemlich trostlos aus.

    Gefällt mir

    1. Rolo
      Das Problem ist, den Akteuren ist nicht bewußt auf welchem Ast sie gerade sitzen und daran auch noch rumsägen. Diese Gedanken überfordern das geistige Potential der Akteure vollkommen. Man kann Pequida den Spiegel vorhalten bis nichts Anderes mehr zu sehen ist, sie erkennen sich darin nicht. Es sind immer die bösen Anderen, die alles verursacht haben und massakroiert werden müssen, bei den Musels und Christen seit Jahrtausenden Praxis

      Die Studie der „London School of Economics and Political Science“ des Psychologen Satoshi Kanazawa an 14.000 US-Bürgern zeigt IQ-Werte für Atheisten IQ>103, Gläubige IQ<97 sowie Fanatiker und Rassisten IQ<70 beim Durchschnitt von IQ=100. Dummheit, Religion und Gewalt sind untrennbar Teile unser Kultur, wer wenig weiß muss viel glauben. Die GCSE-Studie mit 6.600 Zwillingen zeigt Bildungserfolg von Kindern ist erblich bedingt. Kindlicher religöser "Brainwash" macht bis 25% der Menschen zu Opfern von selbst ernannten Gottesdeutern, jede Kritik am heiligen Humbug wird hart bestraft. Diese Religioten sind ungebildet, intolerant, degeneriert bis paranoid im ewigen Wahn. Sie bevorzugen TV-Soaps, Pornos und "Brainwash" Shows ohne geistigen Anspruch. Jeder absurde Humbug gilt als Befehl Gottes, der erleuchtete Vordenker will es so.

      Gefällt mir

  2. „Das christliche Abendland speist sich aus seinen jüdischen Wurzeln“?
    Vielleicht sind diese Wurzeln, wie das Sprichwort schon meint, der Anfang allen Übels ? Es ist nicht zu erkennen, dass es diesen Pegida-Leuten primär um eine Auseinandersetzung über die Erhaltung der christlichen Religiotität geht. Man möchte fast meinen, dass die doch wohl eher die Etablisierung einer weiteren Religiotie in unseren Gefilden, zu verhindern suchen ? Das wäre ja nicht unbedingt verwerflich.

    Gefällt mir

    1. Also, wenn die Idioten von Pegida, mit ihren Rassismus und SA-ähnlicher Attitüde eine Etablierung anderer Religiotie verhindern will ist das Abendland wirklich im Arsch und am Ende jedweder Vernunft.

      Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.