Die Kirche und ihre Konkurrenz


batman_atheist

„Wir müssen unsere Energie darein setzen, uns als Kirche klarer zu positionieren.“ Das ist eine Erkenntnis, die in einer Diskussion beim Wetzlarer Gespräch über „Kirche in Konkurrenz“ in der Hospitalkirche zur Sprache gekommen ist.

Wetzlarer Neue Zeitung

Dort referierte Andreas Fincke aus Erfurt vor seinen Zuhörern über die Frage, wie Kirche mit der sich rasant verändernden religiösen Landschaft in Deutschland umgehen sollte. Die Zahl derer, die keiner Kirche oder Religion mehr angehören, sei ständig im Steigen begriffen, erläuterte der langjährige Referent bei der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW). „Mit der Wiedervereinigung ist die Konfessionslosigkeit normaler geworden“, sagte Fincke, der in der DDR groß geworden ist. Viele Menschen hätten Ersatzrituale gefunden wie die Jugendweihe, die in den vergangenen 24 Jahren rund 1,5 Millionen junge Menschen in Gesamtdeutschland erhalten hätten. Rund ein Drittel der Deutschen sei mittlerweile konfessionslos. In Bremen und Berlin gebe es Religionsunterricht nicht mehr als Pflichtfach. An seine Stelle trete vielfach die „Humanistische Lebenskunde“.

weiterlesen

2 Comments

  1. Das Problem der Kirchen hat verschiedenen Ursachen

    1) Die Gottesdeuter haben sich als psychisch kranke Sexmonster gezeigt, die jede Verantwortung scheuen, nur Macht, Geld und Protz zusammen raffen und als moralisches Vorbild absolute Versager sind

    2) Die Inhalte der Glaubenslehre gehen immer mehr an der Realität vorbei, sind aber fest betoniert und damit unveränderbar

    3) Das Glaubensmärchen als krasse Lachnummer wird mit jeder wissenschaftlichen TV-Sendung immer weiter demontiert. Selbst der letzte Fast-Analphabet muss viele seiner Gehirnzellen wegwerfen, um vom Religionsschmus noch überzeugt zu sein

    Bei so viel Mist kann einer so viel schwurbeln wie er mag, jeder zweite Satz ist zwangsläufig gelogen

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.