Sabatina James: Diese Frau greift den deutschen Islam frontal an


Sabatina James ist vom Islam zum Christentum konvertiert. Nun kritisiert sie die Religion und wird dafür bedroht Foto: (c) Sabatina e.V.
Ihre Familie drohte Sabatina James mit dem Tod, weil sie den Islam aufgab. In dem Buch „Scharia in Deutschland“ rechnet sie ab – auch mit „naivem Integrationsoptimismus“ der Politik. Eine Begegnung.

Von Till-Reimer Stoldt|DIE WELT

In der hintersten Ecke des Dorfrestaurants sitzt Sabatina James und ruft: „Herrlich!“ Sie schaut durchs Fenster, das eine wunderbare Aussicht bietet: auf leuchtende Herbstwälder und auf die bunten Hänge eines Weinberges. An den Nachbartischen murren ältere Herrschaften. Aber das drosselt die Lautstärke der 33-Jährigen kaum. „Herrlich“, ruft sie wieder und blickt zu ihren Begleitern, zu zwei schrankbreiten Männern mit ernster Miene und kahl geschorenem Kopf. Es sind Bodyguards.

Mehrfach haben militante Muslime der Islamkritikerin und Publizistin mit Mord gedroht. Deshalb weichen die Leibwächter ihr auch kaum mehr von der Seite – ob beim Friseur, im Supermarkt oder in diesem abgelegenen süddeutschen Dorfgasthof auf einer Anhöhe, in dem sie sich für ein Interview niederlässt. Und einen Teller Bratkartoffeln bestellt.

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