W. Hubers Märchendeutung zum Thema Sterbehilfe


Quelle:dradio.de
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Kommende Woche Freitag stimmt der Bundestag über eine mögliche Neuregelung der Suizidbeihilfe ab. Der evangelische Theologe Wolfgang Huber mahnt mehr Respekt unter den Vertretern der verschiedenen Entwürfe an.

Von Corinna Buschow|evangelisch.de

Ihn störe ein Diskussionsklima, „in dem die Zielsetzung von bestimmten Vorschlägen verzerrt dargestellt wurde“, sagte der Altbischof in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). Eine „Sternstunde“ des Parlaments könnten solche Debatten über Gewissensentscheidungen nur sein, „wenn die taktischen Manöver, die zur Politik gehören, in den Hintergrund treten und eine gemeinsame Suche nach dem besten Weg entsteht“.

„Da müsste sich gegenüber dem, was wir in den vergangenen Wochen erlebt haben, am 6. November noch ein deutlicher Schritt nach vorn vollziehen“, ergänzte der frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Als Beispiel für eine Verzerrung nannte Huber den Vorwurf der Kriminalisierung von Ärzten in Richtung der Gruppe um Kerstin Griese (SPD) und Michael Brand (CDU), die organisierte Suizidbeihilfe unter Strafe stellen und damit das Aus für Sterbehilfevereine bewirken wollen.

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