Warum Verschwörungstheorien gefährlich sind


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Unsere Erde wird seit Jahrhunderten von reptiloiden Formwandlern regiert, 9/11 war inszeniert, Chemtrails sind real und Infektionskrankheiten existieren nicht. Theorien über Verschwörungen gegen unsere Gesellschaft und generell die ganze Welt gibt es viele (auch, wenn es streng genommen selten bis nie Theorien sind und fast immer einfach Meinungen oder Glaubensgrundsätze). Mindestens genau so viele Menschen glauben an ebendiese.

Von Franz Lichtenegger|VICE.com

In der Regel lachen wir über sowas und sehen vor unserem inneren Auge schnell diese paranoiden Leutchen, die mit Aluhüten in ihren Kellern hocken und einen Monolog darüber führe, wie das US-Forschungsprogramm HAARP das Wetter manipuliert. Klar macht das Spaß—weil das Bild, das wir uns von diesen Menschen machen, ein vollkommen durchgeknalltes ist. Wir äffen sie sogar nach, übertreiben, sind dabei gerne ironisch. Verschwörungstheorien und ihre Vertreter sind aber eben nur so lange lustig, bis sie es nicht mehr sind.

Warum glauben Menschen überhaupt an Verschwörungstheorien? Weil sie damit Konzepte untermauern, auf die sie ihre Ideale bauen? Weil es ihnen an Bildung oder Wissen fehlt? Weil ihnen langweilig ist? Oder weil sie einfach komplett wahnsinnig sind?

Verschwörungstheorien treten in der Regel dort auf, wo Menschen Sachverhalte nicht verstehen und/oder sich irgendwie von außen bedroht fühlen. Menschen, die befürchten, offizielle Seiten würden ihnen Informationen vorenthalten.

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