Dodo Hahne liebäugelt mit katholischer Kirche


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Für den Publizisten und evangelischen Theologen Peter Hahne (62) ist ein Übertritt zur katholischen Kirche kein Tabu.

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Wenn er sich in einer katholischen Gemeinde geistig wohlfühlen würde, „dann würde mich wohl nichts am Übertritt hindern“, sagte der gebürtige Westfale und überzeugte Christ der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagsausgabe). Der TV-Moderator und Bestsellerautor Hahne gehörte 17 Jahre lang dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an und gilt als Ikone konservativer Protestanten.

Der Protestantismus pervertiere zur Politreligion, kritisierte Hahne, der seine Position in seinem neuen Buch „Niemals aufgeben“ zusammenfasst. Er beobachte einen Linksdrall und eine mangelnde Spiritualität der EKD. Das „Wort zum Sonntag“ im „Ersten“ ist für ihn „Gutmenschen-Lyrik“. Es gebe für ihn eine Schmerzgrenze. Er verfüge über „kistenweise Wissen“ aus seiner Zeit im höchstem Leitungsgremium der EKD. Noch halte er sich an das Gebot der Verschwiegenheit. Dies aber nur, „bis mir der Kragen platzt“.

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1 Comment

  1. Er mutiert demnach, sozusagen zum „Judas der Protestanten“. Da sieht man einmal mehr, wohin religiotischer Fanatismus führt.
    „Kistenweises Wissen“ läßt manch´ überzeugten, gläubigen Christen auch einmal locker von einer geistigen Umnachtung in die Andere fallen. (Wobei Wissen und Glauben völlig unverträgliche Gegensätze darstellen. Diese zu vereinen schaffen wahrscheinlich nur Religioten, nach mindestens 17 jähriger Ratsmitgliedschaft in entsprechenden, vereinseigenen Leistungsgremien.) Wie war das nochmal…? Ach ja, irgendetwas mit: …laß Hirn regnen !

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