Expo Mailand: Was wir in Zukunft essen


So sieht er aus, der Lebensmittelhändler der Zukunft. (Foto: oh)
  • Wie lässt sich die Ernährung der Menschheit angesichts von Bevölkerungswachstum, Klimawandel und Umweltzerstörung sicherstellen?
  • Die Expo in Mailand gibt einen Vorgeschmack auf unser Essen von morgen.

Von Ulrike Sauer|Süddeutsche.de

Los ging es mit grandiosem Theater. Zwölf Szenen, in den Höhlen hölzerner Hügelbauten von Italiens Design-Gurus gestaltet, empfingen die Expo-Besucher. Der Pavillon Zero griff ein wesentliches Kapitel der Geschichte der Menschheit auf: ihr Verhältnis zur Nahrung. Die Evolution einer Beziehung, dargeboten als emotionale Zeitreise durch Mythen, Unterwerfung, Wissen, Techniken und ökonomisches Kalkül. Sie führt am Ende vor eine 15 Meter hohe Bildschirmwand mit den Preisen von den Nahrungsmittelbörsen der Welt, dem virtuellen Marktplatz unseres Essens und der Spekulation.

Der Eingangspavillon war Ausgangspunkt zur Reflexion über das Thema der Weltausstellung „Den Planeten ernähren – Energie fürs Leben“. Ein halbes Jahr stellten sich 145 Teilnehmerländer in Mailand der brennenden Frage: Wie lässt sich die Ernährung der Menschheit angesichts von Bevölkerungswachstum, Klimawandel und Umweltzerstörung sicherstellen? Zum Abschluss der Expo ein Vorgeschmack auf unser Essen von morgen:

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