Rätsel der Apollo-Proben gelöst


Apollo 12 -Astronaut Alan L. Bean mit einem Container für Mondproben © NASA
Aminosäuren auf dem Mond? Seit gut 40 Jahren geben organische Rückstände in Mondgestein-Proben der Apollo-Missionen Rätsel auf. Jetzt erst haben NASA-Forscher die Herkunft dieser Lebensbausteine geklärt: Ein Großteil der im Mondgestein entdeckten Aminosäuren stammt von der Erde – sie gelangten durch Kontamination in die Proben. Ein kleinerer Teil aber wurde von Meteoriten auf den Mond befördert.

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Die Oberfläche des Mondes ist nicht gerade lebensfreundlich: Zwar gibt es kleinste Mengen Wasser im Mondgestein, ansonsten ist sie aber weitgehend ungeschützt dem Sonnenwind und den harschen Bedingungen des Weltraums ausgesetzt. Umso überraschter waren Forscher daher, als sie in Proben des von Apollo-Astronauten Anfang der 1970er Jahre zur Erde zurückgebrachten Mondgesteins organische Moleküle entdeckten. Darunter waren auch verschiedenste Aminosäuren, die Bausteine von Proteinen.

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