Gauck: Hospiz- und Palliativmedizin Alternative zu Sterbehilfe


Joachim_GauckQualtod oder Giftbecher? Es gibt eine Alternative, machten Hospiz- und Palliativexperten bei einer Diskussion beim Bundespräsidenten deutlich. Indirekt schaltete sich Gauck damit auch in die Debatte um eine Neuregelung der Hilfe beim Suizid ein.

evangelisch.de

Vor der Abstimmung im Bundestag über eine mögliche Neuregelung der Hilfe beim Suizid hat sich Bundespräsident Joachim Gauck deutlich skeptisch über mehr Möglichkeiten zur Sterbehilfe geäußert. „Nicht durch die Hand eines anderen sollen die Menschen sterben, sondern an der Hand eines anderen“, zitierte Gauck den früheren Bundespräsidenten Horst Köhler am Montag bei einer Diskussion in Berlin. Besser könne er es heute auch nicht sagen, ergänzte Gauck.

Gauck hatte mehrere Experten zum Thema Hospiz- und Palliativversorgung ins Schloss Bellevue eingeladen. Palliativmediziner und Sterbebegleiter gäben eine andere Antwort auf Ängste am Lebensende. Sie nähmen einen Teil der Angst, aus der in vielen Fällen der Ruf nach Sterbehilfe erwächst. Dieses Engagement müsse weiter bekanntmacht werden, forderte der Bundespräsident.

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